13.05.2018 Urbanian Run Braunschweig

Endlich ging auch für uns die Hindernislauf-Saison los.Wir entschieden uns zum Auftakt für den Urbanian Run in Braunschweig.Dieser Lauf wird nicht nur in der niedersächsischen Stadt ausgetragen,sondern findet auch noch in Hamburg und in Neumarkt,in der Nähe von Nürnberg statt.Aber für Braunschweig war es die erste Austragung.Somit durfte man gespannt sein,wie dieser Hindernislauf durch die Stadt werden würde.Kleine Kinderkrankheiten sind durchaus eingeplant.Das Urbanian Village,also der Ort wo es die Startunterlagen gab und wo auch der Start und das Ziel war,lag in mitten der Innenstadt auf dem Kohlmarkt.Die Startnummernausgabe lief schnell und unkompliziert.Somit war die erste Prüfung geschafft.Nach dem obligatorischen Aufwärmprogramm durch einen sehr lauten Fitness-Trainer ging es endlich an den Start.Hier konnte man im Vorfeld zwischen der 5km-oder der 10km-Strecke wählen.Auf jeden Fall betrug die Runde 2,5km mit je 10 Hindernisse.Also entweder lief man zwei oder vier Runden.

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Direkt nach dem Startschuss oder wie es sich für die Löwenstadt Braunschweig gehört,mit Löwengebrüll,kam auch schon die erste kleiner Hürde.Es hieß Jump n Run und es mussten mehrere Verkehrsbaken übersprungen werden.Kaum davon erholt gab es vor der St. Martini Kirche den Spiderman’s Living Rooms.Bei dem Hindernis ging es ein Netz hoch,dann in dem Netz ca. 5m waagerecht,ehe es wieder runter ging.Jetzt konnte man sich etwas mit laufen ausruhen,aber nicht so lange.Denn der Ramp Rocker wartete schon.Kurz über mehrere Europaletten geklettert und weiter gelaufen,damit man zügig zum Hindernis mit dem Name Rush Hour kam.Hier sollten vier Autos überquert werden.Leider war das nicht optimal aufgebaut, sodass man die Autos mühelos umlaufen konnte.Hier war definitiv Luft nach oben.Für uns gut,so konnten wir Kräfte für die nächsten Herausforderungen sparen.Und bei dem nächsten Hindernis brauchte man eben diese Kraft,um möglichst schnell die „Dächer der Stadt“ zu erklimmen.

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Dächer der Stadt

Jetzt ging es Schlag auf Schlag.Denn der „Tunnelblick“ folgte prompt.Hier durfte man Löwe spielen und auf allen Vieren durch eine Tunnelröhre krabbeln.Jetzt hieß es kurz Tempo machen und dann war man auch schon beim“ Reifenwechsel“.Das ist der Klassiker bei solchen Läufen.Hier galt es einfach Reifen zu überlaufen.Gerade hier gilt aber Vorsicht.Ruckzuck vertritt man sich.

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Reifenwechsel

Auf Höhe des wunderschönen Burgplatzes gab es die größte Probe an alle Läufer.Denn die Quarterpipe stand an.Hier musste man den steilen Teil einer Halfpipe hoch.Entweder man schaffte es direkt oder man griff zu einem Seil.Auf alle Fälle ein kraftraubender Akt.Oben auf der Rampe konnte man kurz den Ausblick auf den Domplatz genießen oder man guckte sich in der Ferne das nächste Hindernis an.Beim „Container Surprise“ musste man in einem knapp 3m hohen Baucontainer rein steigen.Nachdem man das gemeistert hat ging es schon Richtung Ziellinie.

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Quarterpipe-einmal mit Hilfe des Seils und das andere Mal kurz und schmerzlos
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Container Surprise

Aber wer jetzt dachte,das man da so einfach hin läuft,sah sich getäuscht.Vorher standen noch die „Urban Walls“ im Weg.Das waren drei hintereinander folgende ca.1.70m Höhe Wände.Aber wenn das geschafft war,dann kam jetzt wirklich das Ziel.Und je nachdem welche Strecke man gewählt,durfte man sich freuen,das man die Runde nur noch einmal Laufen muss oder eben noch dreimal.

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Urban Walls

Schlussfazit:

Ich persönlich war von der schnellen Startnummernausgabe beeindruckt.Das ist nicht selbstverständlich.Desweiteren gab es nach jeder Runde die Versorgung nach der Ziellinie,die ich auch als ausreichend empfand.Auch die Zielverpflegung war vollkommen okay.Auch gab es direkt nach dem Zieleinlauf die Finisher-Medaille.Die Laufstrecke war auch sehr interessant,da sie durch die sehr schöne Innenstadt von Braunschweig ging.Ein Großteil der Hindernisse war auch für die Läufermassen geeignet.Allerdings gab es auch Schwachstellen.An der Quarterpipe staute sich das Läuferfeld nach der ersten Runde.Da hier die schnellen Läufer der 10km auf die langsamen Genussläufer der 5km aufliefen.Das war sehr unglücklich,da man hier gut und gerne 15 min wartete.Das gleiche Bild dann bei dem Container.Für die ambitionierten Läufer sehr schade.Aber das bekommt man beim nächsten Mal in den Griff.Auffallend war,das viele Läufer teilweise an den Hindernissen vorbei gelaufen sind oder einfach die Strecke abgekürzt habe.Mir persönlich fehlt da etwas das Verständnis.Entweder ich nehm die Hindernisse mit oder ich lasse es bleiben.Dann kann man sich gleich für einen Straßenlauf anmelden.Ich bin mit einem guten Gefühl vom Lauf weggefahren.Die positiven Eindrücke überwiegen einfach.Bleibt nur zu hoffen,das der Lauf auch 2019 stattfindet.

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