03.06.2017 Bergmarathon Bad Harzburg

19648205_654235858116414_960539870_oSchützenfest oder Bergmarathon?Das ist hier die Frage!

Am Pfingstsamstag kann man natürlich ein vorbildlicher Freund sein und den Klängen des Spielmannszuges Hagen-Mahnburg lauschen,die zum Schützenfest im Ort aufspielen oder man fährt zum Bergmarathon nach Bad Harzburg.Wir entschieden uns für das Zweite.Ohne einen Gedanken an die Schwierigkeit des Laufes zu verschwenden ging es Richtung Harz.Gut,wer denkt bei einem Bergmarathon und Harz an schwere Steigungen oder rasante Bergpassagen? Wir bis dahin nicht.Als wir am Start-/Zielbereich ankamen regnete es sehr stark und ein leichtes Gewitter zog auf.Aber alles kein Problem.Bisher waren ja nur Marathon bzw. Halbmarathon unterwegs.Die sind bestimmt richtig nass geworden.Wir dagegen konnten die tolle Aussicht auf den Harz und die Bad Harzburger Pferderennbahn genießen.Dazu konnten wir unseren prall gefüllten Starterbeutel mit allerlei Artikeln der Drogeriekette dm im Trockenen durchstöbern.Wir saßen ja schließlich auf der überdachten Tribüne.Aber pünktlich zum Start unserer Läufe hörte der Regen auf.Also perfektes Wetter.Im Gedanken an einen schönen Lauf ging es los und die ersten 500m waren auch gut.Aber was dann kam,ließ uns und vorallem unseren Beinen spüren,das es sich um einen Berglauf handelt.Knapp 3,5km ging es bergauf.Und 3,5km können sich verdammt lang hin ziehen.Oben angekommen war man froh,das man das Schwerste geschafft hat.Das war wieder ein Irrglaube.Es ging ja nochmal ca. 2,5km runter,was im Grunde noch anstrengender war,da man immer bremsen musste.Das Ziel war aber in Sicht.Man freute sich förmlich auf eine kühle Cola im Zielbereich und natürlich auf die Finisher-Medaille mit dem Luchs drauf.Apropos Luchs.Zum Glück sind wir keinem begegnet.Er hätte uns sowohl bergauf wie auch bergab erwischt.

Schlussfazit:

Es war ein super organisierter Lauf mit einer malerischen Kulisse.Er zählt durch sein spezielles Terrain zu den eher kleineren Läufen anhand der Teilnehmerzahlen.Ist aber definitiv eine Reise wert.Man sollte sich aber als Flachländer bewusst sein,das es knackige Steigungen gibt,die gleichbedeutend mit sehr anstrengend sind.Und das,obwohl wir nur die kurzen Distanzen gelaufen sind und uns eine Beurteilung der langen Kanten nicht möglich ist.

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